Brachypelma emilia
Verbreitung: Die ersten Tiere wurden laut PETERS bei Durango und Ciudad Ventanas in Zentralmexiko gefangen. Mittlerweile findet man sie auch weiter südlich in der Sierra Madre del Sur. KLAAS konnte sie neben Durango auch im Staat Nayarit nachweisen. Sie bewohnen besonders trockene Steppen mit steinigem Boden, der mit unverwüstlichen Gräsern sowie Mesquite- und Palo-Verde-Büschen bewachsen ist. Dort graben sie unter Felsen tiefe Höhlen in den Boden. Brachypelma emilia ist wie Brachypelma vagans ein Kulturfolger, der durch Abholzungen und Brandrodungen profitiert hat. Besonders in landwirtschaftlich genutzten Gebieten finden sich laut KLAAS große Populationen. Durch die große Tiefe der Wohnröhren können weder Pflüge noch Brände den Tieren etwas anhaben. Beides überstehen sie unbeschadet am Boden ihrer Höhle. KLAAS fand die Tiere auch auf einer mit Erdreich abgedeckten Mülldeponie.
Verhalten: Im Handling können sich die Tiere als launisch und mäßig aggressiv erweisen, worauf zu achten ist. Insbesondere bei Belästigung können sie zubeißen.
Haltung im Terrarium
Terrarium: Standard für Bodenbewohner (30X30x20).
Licht: Ein 25 Watt Halogenspot im Terrarium schafft die nötige Wärme.
Temperatur: Tag 26-32° C, Nacht 18-20° C.
Luftfeuchtigkeit: 60-70% Bodenfeuchtigkeit im Versteck.
Bodengrund: Blumenerde, ggfs. mit Sand vermischt. Außerdem kann fette, ungedüngte Rasen- oder Lehmeerde beigemischt werden. Wichtig: so gut festdrücken, dass die Tiere nicht mit den Tarsen einsinken. Das Substrat sollte an der Oberfläche nie ganz austrocknen, aber auch nicht klitschnass sein.
Einrichtung: 5-7 cm hoher Bodengrund. Ein gebogenes Stück Korkrinde o.ä. als Versteck. Notwendig ist zudem ein Trinknapf von ca. 7 cm Durchmesser mit einem Stückchen Korkrinde.
Fütterung: Heimchen, Grillen und subadulte Heuschrecken.
Zucht: Laut WEBB ist die Zucht recht einfach. Das größte Problem stellt die Aggressivität der Weibchen dar, vor der der Halter die Männchen schützen muss. Rund acht Wochen nach der Kopulation beginnt das Weibchen mit dem Kokonbau, der durch eine intensive Grabetätigkeit eingeleitet wird. Der Kokon kann nach KOTHE bis zu 800 Eier enthalten. Die Inkubationsdauer beträgt laut SCHULTZ / SCHULTZ 92 Tage bei einer Durchschnittstemperatur von 26,7° C und einer Luftfeuchte von 60%; sie ist damit sehr hoch. Die Spiderlinge sind beim Schlupf nur 5mm groß und werden mit Mikrogrillen und Drosophila aufgezogen. Sie wachsen sehr langsam heran.
Ich Selber suche 1.1 der schönen art.
Um sobald ich diese habe kommen Foto´s
Würde mich auch über schöne Angebote freuen… Bitte min 8-10 Fresshaut.
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