Boa Constrictor Imperator

Boa constrictor imperator

Kaiserboa

 

Verbreitung

Unter anderem in Mexiko, Südamerika, Antillen, Argentinien...

Lebensweise

Die Biotopwahl ist sehr unterschiedlich, vom tropischen Regenwald bis hin zu relativ trockenen Regionen, meist in Gewässernähe.

Beschreibung

Aufgrund ihres enormen Verbreitungsgebiets gibt es sehr viele verschieden gefärbte und gezeichnete Boas. Auf dem oberen Bild ist eine Unterart Boa constrictor imperator zu sehen, eine Costa Rica!!!

Größe

Eine Boa constrictor imperator wird selten größer als 2 Meter, der Durchschnitt liegt so bei 1,80 Meter. Die Imperatoren sind die Kleinbleibende Variante der Boa constrictor. Selbst bei einer normalen constrictor ist eine Größe von 4 Metern eine Seltenheit.

Gewicht

Meine Costa Rica ist ca. 1,80 Meter lang und bringt 3-3,5 Kg auf die Waage.

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung eine Boa ist recht hoch, zwischen 20 und 40 Jahren. Der Altersrekord liegt bei genau 40 Jahren, drei Monaten und 14 Tagen (De Vosjoli 1998), er wurde von einer Boa im Zoo Philadelphia in den USA erreicht.

Sinnesorgane

Die Augen sind für die Boa nicht ganz so wichtig. Wichtig ist zum Beispiel der olfaktorische Sinn, das heißt, dass Schlangen mit Hilfe ihrer Zunge riechen. Beim Züngeln sammeln Schlangen Geruchspartikel aus der Luft und leiten sie weiter an das "Jacobsonsche Organ" im Gaumendach. Dort werden diese Informationen dann verarbeitet, wo genau sich ein Beutetier aufhält.

Männchen können so auch paarungsbereite Weibchen aufspüren.

schlangen sind alle taub, sie besitzen nur ein sehr stark reduziertes inneres Ohr.

Sie spüren aber Erschütterungswellen am Boden, sie werden vom Unterkiefer aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet.

Geschlechtsreife

Die Geschlechtsreife tritt im Alter von zwei bis vier Jahren ein, Männchen werden meist ein Jahr früher Geschlechtsreif.


Anschaffung

Wenn man sich dann für ein Tier entschieden hat und es mit nach Hause nimmt, ist erst mal Quarantäne angesagt. Auf keinen Fall darf man ein neues Tier dem eigenen Bestand hinzufügen. Das Quarantänebecken sollte spärlich ausgestattet sein, am besten sollte die Schlange auf Zeitung liegen, dort kann man z.B. Milben sehr gut erkennen.

Dann wird eine Kotprobe versendet um ganz Sicherzustellen, dass das Tier Frei von Krankheiten ist. Das Tier sollte sicherheitshalber ca. sechs Wochen in Quarantäne gehalten werden. Wenn die Kotprobe in Ordnung ist und das Tier keine Unauffälligkeiten zeigt, kann man es mit dem Bestand vergesellschaften.

Geschlechtsunterschiede:

Beim Männchen geht der Schwanz am ende gleichmäßig schlank zu und beim Weibchen ist er klobig, sieht etwas abgehackt aus, dies ist jedoch nur zu schätzen. Wenn man es genau wissen möchte, muss das Tier sondiert werden, was man sich von jemandem zeigen lassen sollte, der Erfahrung darin hat, weil es sonst zu üblen Verletzungen kommen kann.

Man verwendet für das Sondieren eine Knopfsonde aus Metall, sie muss desinfiziert werden und bevor man sie in die Schlange einführt mit mit Vaseline z.B. gleitfähig gemacht werden.

Sie wird in die Kloakenöffnung eingeführt und ganz vorsichtig schwanz abwärts bewegt.

Beim Weibchen dringt die Sonde bis zu vier Schuppen (Subcaudalia) ein und beim Männchen bis zu zwölf.

Das Terrarium:

Als Terrarium sind Glas-, Glas-Alu-, Holz- oder Kunststoffbecken geeignet, mir persönlich gefallen die Glasbecken immer noch am besten.

Die Becken müssen immer Belüftungsschlitze aus Lochblech haben, wegen der Luftzirkulation.

Die Mindestanforderungen für die Größe eines Beckens besagt, dass zwei adulte Tiere mit einer Länge von 1,80 m, ein Becken haben sollten, dass 1,60 m lang, 80 cm tief und 80 cm hoch ist. Für jedes weitere Tier muss dem Becken ca. 20% des Volumens zugegeben werden.

Der Standort des Beckens sollte möglichst an einem ruhigen Platz sein, wo die Boa nicht jedes Mal gestört wird. Ein zu belebter Standort kann Stress bei dem Tier auslösen.

Der Bodengrund:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten als Bodengrund:

Kleintierstreu, Rindenmulch, Torferde usw.

Ich habe bis jetzt nur Erfahrungen mit Rindenmulch und bin sehr zufrieden damit. Man muss darauf achten, dass die die Rinde nie zu feucht oder zu trocken ist. Das Mulch kann auch schon mal schnell schimmeln, wenn keine gute Luftzirkulierung im Terrarium herrscht.

Die Beleuchtung:

Boas sind Nachtaktive Tiere, deshalb stellen sie keinen allzu großen Anspruch an die Beleuchtung, aber ein Tag-Nacht-Rhythmus muss deutlich erkennbar sein. Ich Persönlich finde Spot Strahler am besten da man so gleich wärme und licht schaffen kann… aber es ist mit Vorsicht zu genießen Schutzkörbe sollten nicht um den Lampen Fehlen wenn sie in Terrarium gebaut werden. das sich die schlangen nicht an der Heißen Lampe verbrennen können… von Bodenheizungen rate ich persönlich jedem ab da die Gefahr zu groß ist das sie dir Tiere da dran verbrennen!

Temperatur und Luftfeuchtigkeit:

Temperatur: Luftfeuchtigkeit:

26 - 30° bei Tag 65 - 75% bei Tag

ca. 24° bei Nacht 65 - 80% bei Nacht

Die Einrichtung:

Täglich frisches Wasser ist selbstverständlich.

Es sollten viele Klettermöglichkeiten gegeben sein, aber am besten nicht höher als 1,50 m, wegen der Verletzungsgefahr.

Meist halten sich die größeren und älteren Boas auf dem Boden auf, während die Kleinen oft Klettern, ich denke mal das liegt daran, dass die Kleinen noch viel Beweglicher sind und bei den Größeren das Verletzungsrisiko zu hoch ist.

Echte Pflanzen sind zwar gut für die Luftfeuchtigkeit, eignen sich aber nicht besonders gut, weil sie immer zerstört werden.

Am besten eignen sich Kunststoffpflanzen, die die Feuchtigkeit auch halten können.

Ganz wichtig ist auch eine große Höhle als Versteckmöglichkeit, damit sich die Schlange nicht wie auf einem Präsentierteller fühlt und auch mal einen schattigen Platz bevorzugen kann.

Hygiene:

Das Wasser sollte jeden Tag gewechselt werden.

Verunreinigungen durch Urin, Kot und Häutungsreste müssen immer sofort entfernt werden.

Alle vier bis sechs Monate, sollte der Bodengrund neu ausgetauscht werden und alles gereinigt und die Einrichtung mit einem speziellen Mittel desinfiziert werden.

Die Fütterung:

Bei Jungtieren fängt man am besten mit Mäusen an und füttert am besten alle 7 bis 14 Tage eine Maus. Später kann man dann versuchen sie mit kleinen Ratten zu füttern und die Fütterungsintervalle auf alle zwei bis drei Wochen erhöhen.

Adulte Boas kann man dann alle zwei bis drei Wochen, ein bis zwei große Ratten geben.

Manche Tiere sind auch schnell an Frostfutter zu gewöhnen.

Die Tiere müssen zum Füttern immer getrennt werden, damit sie sich nicht gegenseitig verletzen, am besten in einer Box. Das ist auch ganz gut um zu vermeiden, dass die Tiere zubeißen, sobald man im Terrarium irgendwas machen muss, es könnte ja Futter sein.

Quellenangabe:

Unter anderem das Buch "Boa Constrictor" von Stefan Binder.


 

-=Über mich=-
 
Name: Marcel
Geschlecht: männlich
Alter: 21
Geburtsdatum: 09.01.1986
Sternzeichen: Steinbock
Hobby: Reptilien,
Online Game´s
Poker,
Party´s (Loveparade)
usw.. Haupthobby die reptilien
Games
 
-Battelfield 2142
-Counter Strike 1.6 , zero, source
-Pokerstars.net
Meine Repilien
 
Schlangen:
1.2 Morelia Viridis
1.0 Python Curtus
1.0 Python Molurus

Echsen:
1.1 Madagascar

Spinnen:
0.0.1 Avicularia versicolor
0.1 Brachypelma smithi
0.1 Brachypelma auratum
0.1 Brachypelma emilia
 
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